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Mitgliederversammlung 2008 (02.06.2008)
Am Montag, den 02.06.2008 fand im Rittersaal des Hotel Krone die diesjährige Mitgliederversammlung der VBU statt.
Nach den einleitenden Worten von Herrn Prof. Dr. Alex Veit wurde die Tagesordnung genehmigt. Es folgten die Berichte des Vorstandes (s.u.) und der Fachgemeinschaft Handel.
In den weiteren Tagesordnungspunkten wurden der Kassenbericht vorgelegt und der Kassenwart entlastet.
Leider war dies nach 25-jähriger Aktivität in VBU und HGV die nun letzte Amtsperiode von Herrn Reiner Rätz. Er verabschiedet sich aus persönlichen und zeitlichen Gründen.
Auch an dieser Stelle daher noch einmal besonderen Dank an Herrn Reiner Rätz für die langjährige Treue und das Engagement sowie natürlich die vorbildliche und grundsolide Führung der finanziellen Angelegenheiten der VBU!
Der Vorstand wurde von den Mitgliedern ebenfalls entlastet. Die Neuwahlen konnten für die vollständige Liste im Block durchgeführt werden. Einzige wesentliche Veränderung stellt hier Herr Dennis Schwärzl in der Nachfolge für den Kassenwart dar.
Herr Wernert führte noch eine kurze Einführung in das neue VBU-Internetforum vor.
Unter Verschiedenes wurden Zu- und Abgänge von Mitgliedern dargelegt. Neumitglieder hatten die Gelegenheit zu einer kurzen Präsentation.
Hier gedenken wir besonders Herrn Helmut Fix, der als langjähriges Mitglied, in hohem Alter von uns gegangen ist.
Mit einem Imbiss endet die Mitgliederversammlung 2008.
Verabschiedung von Herrn Reiner Rätz aus dem Vorstand
Der neue Vorstand der VBU
Bericht des 1. Vorsitzenden Herrn Prof. Dr. Alex Veit: Als erstes möchte ich Ihnen kurz das wesentliche aus dem Gemeinderat berichten. Auch im 4.ten Jahr meiner Gemeinderatstätigkeit kann ich feststellen, dass es weiterhin eine offene, sachlich konstruktive Diskussion mit der Stadtverwaltung und allen Fraktionen gibt. Mit meiner Kollegin Karin Gillardon, die die Farben der FDP vertritt, herrscht ein gutes Arbeitsklima. Je nach inhaltlicher und persönlicher Neigung vertreten sowohl Frau Gillardon als auch ich unsere Meinung. Obgleich heute eher der Rückblick im Vordergrund steht, darf ich doch heute schon auf die Kommunalwahl im September 2009 hinweisen. Der Vorstand des VBU hat in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, die FDP/VBU-Koalition auch in 09 ff weiterzuführen. Deshalb heute mein Appell an Sie: Werden Sie Mitglied auf unserer gemeinsamen Liste. Unter TO Nr. 8 wollen wir ein Internet-Forum einrichten. Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich dort als potenzieller Kandidat an. Unser Ziel ist: uns von zwei auf vier Sitzen bei der nächsten Wahl zu steigern. Von den Mitgliedern des Vorstandes liegen bereits Erklärungen zur Kandidatur vor. Aber nun zu den Themen im Einzelnen: Verkehrssituation Innenstadt: Nach dem sich der Wirbel um die Ortsentlastungsstraße (Rechbergtunnel) gelegt hat, konzentrieren wir uns nun um eine Verkehrsflussoptimierung durch die Innenstadt. Große Lösungen, wie auch von uns vorgeschlagen, scheitern für das nächste Jahrzehnt(e??) an der finanziellen Machbarkeit seitens des Bundes. So ist es goldrichtig, dass wir uns auf das nahe liegende beschränken, was mit Mitteln des Landes und unseres Gemeindehaushaltes machbar ist. Die Kreisel-Lösungen, die Ihnen allen ja bekannt sind und die sukzessive beginnende Aufwertung von Straßenräumen in der Innenstadt sind von uns mit vorangetrieben und wie man hört haben und werden diese Maßnahmen den Verkehrsfluss weiter optimieren. Industriegebiet Gölshausen und Zukunftsperspektiven für das Mittelzentrum Bretten Die 24 Hektar Rüdtwald sind vergeben und zwar an ortsansässige, potente Unternehmen, wie es von uns schon immer gefordert wurde. Damit ist das Industriegebiet Gölshausen vorerst ausgereizt. In Ihrer Haushaltsrede 2008 hat Karin Gillardon Zukunftsperspektiven für die Weiterentwicklung unseres Mittelzentrums vorgetragen. Hier geht es konkret um 58.000 qm, das Sanierungsgebiet Pforzheimer Str. II. Für diese riesigen und teilweise schon freigeräumten Flächen von 43.000 qm nördlich der Bahnlinie und 12.300 qm südlich der Bahnlinie Richtung neuem Wohngebiet Steiner Pfad, also im Brückle “OST“ eröffnet sich die Jahrhundertchance einer sinnvollen Überplanung und Erarbeiten von schlüssigen Nutzungskonzepten. Hier haben wir im Gemeinderat Ideen und Lösungsansätze vorgestellt und nicht zuletzt darauf verwiesen, in jedem Fall einen Ideenwettbewerb für diese Flächen auszuschreiben. Innenstadt: Altstadtsanierung Nord Bei unserem diesjährigen Heringsessen hat unser OB die Planungen der Stadtverwaltung bereits vorgestellt. Im Grundsatz sind wir damit einverstanden. Dennoch plädieren wir dafür, dass für dieses Herzstück unserer Stadt ein kreatives planerisches Gesamtkonzept entwickelt wird und die Stadtverwaltung auch hierzu einen Ideenwettbewerb ausschreibt. Hierzu müssen wir allerdings bei unserem OB noch kräftig intervenieren. Blumenverkauf am Muttertag/Pfingsten 2008 Unter dem Titel „Verbote gibt es schon genug“ schreibt selbst die ansonsten nicht CDU-unfreundliche BNN in der Ausgabe vom 30.05.2008 : „ Wenn es um die Reglementierung Ihrer Bürger geht, ist die Stuttgarter Landesregierung in den vergangenen Wochen und Monaten zu beängstigender Hochform aufgelaufen. Mangelnde Sinnhaftigkeit konnte die Verbotswut nicht stoppen.“ Wir in Bretten haben es en Detail miterlebt. Wirtschafts- und Justizministerium wollten den Kommunen für diesen Tag, der sich in dieser Konstellation erst in ca. 40 Jahren wieder ergibt, die Entscheidung selbst überlassen. Das federführende Sozialministerium wollte partout Ihre unsinnige Anweisung nicht zurücknehmen. Der Ministerpräsident kneift und sein „Hardliner“ Mappus hat sich voll durchgesetzt. In Bretten waren sich Gemeinderat und die Kirchen einig, diesen Einmalfall großzügig zu behandeln. Bei fast jeder Gelegenheit werden wir von unseren Ministern, allen voran unser Ministerpräsident, aufgefordert verstärkt ehrenamtliches Engagement zu fördern und selbst wahrzunehmen. Nun lies man es zu einem Machtkampf zwischen Landesregierung und Kommune ankommen. Über zunehmende Politikverdrossenheit braucht man sich bei diesem Possenspiel nicht mehr wundern. Ein positives: Die Brettener Bütt hat nächstes Jahr viel Spielmaterial. Zu den weiteren Aktivitäten im letzten Jahr: - Highlight war die von der VBU veranstaltete Messe Bretten. Wie schon bei der letzten Hauptversammlung vorgetragen, müssen wir jetzt festlegen welcher Rhythmus beibehalten werden soll (auf 2 oder 3 Jahre). Ich bitte Sie auch hier Ihre Meinung in unserem VBU Internetforum kund zu tun (siehe TO 8). - Das Heringsessen war wie immer ein voller Erfolg. Unser OB berichtete über neueste Planung zur Innenstadt, einschließlich Tiefgarage Sporgassen-Parkplatz, von mir wurde das leidliche Thema Erbschaftssteuerreform und die negativen Folgen für fast alle Mittelstandsbetriebe angerissen. Hier wollen wir nach den Sommerferien verstärkt unsere lokalen Landes- und Bundespolitiker nochmals angehen. - Der Weihnachtsmarkt 2007 wurde mit unserer Hilfe, hier gilt mein Dank besonders an die Fachgruppe Handel, konzeptionell völlig umgestaltet. Die Resonanz auf die Eislaufbahn in mitten der City war überwältigend. Ein paar negative Begleitaspekte können beim nächsten Mal abgestellt werden. Da dies alles erst 6 Wochen vor dem Weihnachtsmarkt entschieden wurde, sieht man wie eine unbürokratische, unternehmensorientierte und zupackenende Stadtverwaltung arbeitet. Stuttgart kann sich hierbei ein Beispiel nehmen. - Die Betriebsbesichtigung bei unserem Mitglied Klaus Dohle (Fa. Kieselmann) war sehr gut besucht, nochmals vielen Dank an Herrn Dohle. Seine Ausführungen zur Lage und Perspektive seiner Firma waren sehr beeindruckend. Ebenso wie das anschließende gemütliche Beisammensein, einschließlich der hervorragenden Verpflegung. - Unser Mitglied Dietmar Walter informierte über die Erbschaftssteuerreform 2007 und Unternehmenssteuerreform 2008. Auch hierzu nochmals vielen Dank an Herrn Walter für seine fundierten Ausführungen. Wie gesagt wir werden so gut es geht am Ball bleiben. - Das Maibaum aufstellen erfolgte in gewohnter Weise, ebenso die alljährliche VBU-Gruppenreise, diesmal ging es nach Skt.Petersburg. Liebe Mitglieder, das war wie immer das wichtigste in Kürze. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und gebe nun das Wort an Herrn Andreas Drabek weiter, der uns über die Aktivitäten über die Fachgruppe Handel informiert."
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